Nachlese

KM: Starker Auftritt am Siemensplatz

KampfmannschaftSiemens Großfeld : Red Star Penzing 0:4 (0:2)

Starker Auftritt mit klarem Sieg für unser Team am Siemensplatz!

Nach den überzeugenden Auftritten gegen NAC und 1980 Wien ging es diesmal zu Siemens/Großfeld. Eine Mannschaft, die uns so gar nicht liegt, setzte es doch im Vorjahr 2 Niederlagen. Einerseits spielte die Mannschaft die letzten Partien überzeugend und andererseits kam der vermeintliche „Angstgegner“.

Es gab in dieser Partie wieder Ausfälle zu verzeichnen: Rade Josipovic verletzte sich im Training, Kevin Muckenhuber fiel krankheitsbedingt aus und Toptorschütze Hagen Niederkofler weilte (schon länger geplant) im Ausland. Daher waren erstmals „Ratschi“ Ratschka und Christoph Partl nach langen Verletzungspausen und einigen Einsätzen in der U23 wieder im Kader.

Das Spiel begann wie erwartet: die Heimischen waren sehr defensiv eingestellt und überließen uns großteils das Spielfeld. Der Versuch der Heimmannschaft bei Ballbesitz mit hohen Bällen den gefährlichsten Stürmer in ihren Reihen Oliver Anzböck anzuspielen, war ein Rezept, das nie aufgehen sollte. Er war bei unseren kopfballstarken Innenverteidigern Paul Gorbach und Roli Walczak sehr gut aufgehoben. Keine einzige Offensivaktion des Stürmers spricht doch für eine sehr eindeutige Angelegenheit.

Auch das Spiel über die 90 Minuten verlief sehr eindeutig. Siemens/Großfeld war an diesem Tag dem Fußballspiel unserer Jungs einfach nicht gewachsen. In vielen Phasen des Spiels wurden Ball und Gegner einfach laufen gelassen. Das spielerische Element stand bei unserem Team im Vordergrund und es wurden kaum Fehler gemacht. Ein gut vorgetragener Spielaufbau in Spielminute 17 über die rechte Seite, bei dem sich Schatz Matthias im Zweikampf gut durchsetzen konnte und eine perfekte Flanke auf die 2. Stange schlug, wo „Kopfballungeheuer“ Sebi Hosiner goldrichtig stand und nur mehr einnicken musste, führte zum Führungstreffer. Bis zum nächsten Torerfolg dauerte es dann doch noch einige Zeit und wieder hatte Sebi Hosiner seine Beine im Spiel. Ein Dribbling von der linken Seite nach innen, das fast schon zu viel schien und doch setzte er sich durch, sah dabei noch den besser postierten „Bartek“ Dolubizna, der sich artig bedankte und das Leder mit viel Übersicht im Tor unterbrachte. Die Zeit: 45+1 Minuten – ein guter Zeitpunkt für den 2. Treffer. Torchancen der Heimmannschaft – völlige Fehlanzeige!

In Hälfte zwei versuchte das Heimteam aggressiver aufzutreten, attackierte uns viel früher und es dauerte ein paar Minuten, bis unsere Jungs das Heft wieder in der Hand hatten. Es war nur ein Aufflackern, ein Strohfeuer der Siemensmannschaft, denn in Minute 60 „klingelte“ es wieder im Gehäuse der Heimischen. Angriff über rechts und Stanglpass von „Bartek“ auf den mitlaufenden Luki Sonvilla war die Spielsituation. Der Rettungsversuch des Verteidigers ging ziemlich daneben, denn er setzte den Ball gekonnt ins eigene Tor und damit war das Spiel endgültig entschieden. Es gab dann doch noch eine Offensivaktion mit viel Pech für die Heimmannschaft, bei der nur die Stange nach  einem Überheber den Treffer verhinderte.

Den Schlusspunkt in diesem sehr einseitigen Match (es wurden noch zahlreiche Einschussmöglichkeiten unsererseits ausgelassen) setzte der eingewechselte Patrick Ratschka, der nach einem „Lupfer“ über die Viererkette von Bartek Dolubizna am schnellsten reagierte, den herauseilenden Goalie perfekt überhob und den Ball in die Maschen knallte.

Ein sehr souveräner Auftritt unseres Teams. Es wurde ein defensiver Gegner „auseinander genommen“ – war dies noch eine der Schwächen im Vorjahr, so gekonnt wurde diesmal agiert. Es war nicht alles „rosig“ im Spiel und für die nächsten Aufgaben wird das Team noch einen Gang dazulegen müssen, um sich weiterhin vorne behaupten zu können. Die Spiele gegen WAF und Karabakh werden zeigen, in welche Richtung es geht ….